Kommunalwahlkampf beginnt mit Materialschlacht

Kommunalwahlkampf beginnt mit Materialschlacht

Beitrag vom 02. Februar 2020


Sehr überrascht musste wir gestern feststellen, dass der Kommualwahlkampf mit einer heftigen Materialschlacht gestartet wurde. CSU, FDP und Freie Wähler haben mit einer unglaublichen Anzahl an Plakaten das Stadtbild von Neumarkt für sich vereinnahmt. Auch in der Altstadt, in der angeblich Photovoltaikanlage das Antlitz "verschandeln", sind dutzende Plakate hintereinander angebracht und damit scheinbar vollkommen in Ordnung für die Gestaltungswächter*innen unserer Stadt.

Wenn die Kommualwahl mittels Plakaten gewonnen wird würden wir uns an dieser Stelle gerne einfach ergeben. Diesen Wahnsinn wollen wir so nicht mittragen. Über die Wirksamkeit wird gerne gestritten, der Aufwand ist dafür relativ klein, aber die Hohlkammerplakate (die großen, leichten ohne Holzständer) sind vor allem eines: Schwierig zu entsorgen. Aufgrund ihrer Beschichtung dürfen Sie nicht in den Hausmüll. Und auch auf Nachfrage nach jeder Wahl im Landratsamt besteht keine andere Möglichkeit als diese in die Verbrennung zu geben. Nach dem gestrigen Sturm haben sich zudem die ersten Anbringungen gelöst, sind verrutscht oder in den Garten der Nachbar*innen gewandert. Abgesehen davon, dass viele Plakate vor vornherein verkehrsgefährdend oder schlicht selbstgefällig angebracht wurden. Schade ums Geld und schlecht für die Umwelt.

Deshalb hatten wir uns im Vorfeld bereits Gedanken gemacht wie wir damit umgehen wollen und wohl kein Wort darüber verloren. Diese Eskalation lässt uns aber nicht schweigsam zurück.
Auch wenn es die finanzielle Lage hergegeben hätte, eine Vielzahl von Gründen sprachen für uns schlicht dagegen größere Mengen anzubringen. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, nicht nur einige wenige zentrale Punkte zu plakatieren sondern auch teils Plakate aus den Vorwahlen zu verwenden. Die Themen sind ja leider aktuell wie je zuvor.
Umweltschutz, Verantwortung gegen den Mitbürger*innen und eine lebendige Demokratie sehen für uns aber anders aus als das was derzeit auf der Straße passiert.

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